Kreisjugendfeuerwehr Greiz e.V.

 

Landkreis Greiz bekommt Kreisjugendfeuerwehr


Während der Versammlung der Jugendfeuerwehrwarte des Landkreises Greiz wurde die Gründung der Kreisjugendfeuerwehr besprochen. Die Mitgliedschaft ist für alle Jugendwehren beitragsfrei.


Im Landkreis Greiz soll es künftig eine Kreisjugendfeuerwehr geben. Das befürworteten am Freitagabend die Teilnehmer der Jugendfeuerwehrwarte-Versammlung des Landkreises Greiz. 26 Jugendwarte trafen sich in der StützpunktwehrZeulenroda und diskutierten über Vor- und Nachteile einer Kreisjugendfeuerwehr. Einig war man sich: „Es gibt keine Nachteile“, zeigte Christian Komorowski, der Kreisjugendfeuerwehrwart des Landkreises Greiz, auf. In Thüringen sei man der einzige Landkreis, in dem es keine Kreisjugendfeuerwehr gebe. Vor allem bürokratisch soll es einfacher werden. Jede Jugendfeuerwehr kann Mitglied werden. Im Kreisjugendfeuerwehrausschuss sind automatisch die jeweiligen Jugendwarte und Stellvertreter Mitglied.

Gemeinnützigen Verein im Register eintragen

„Der Vorteil ist, dass die Mitgliedschaft beitragsfrei ist“, erzählte Komorowski. So wolle man möglichst alle 44 Jugendwehren im Landkreis erreichen. Finanziert würde die Kreisjugendfeuerwehr durch Zuwendungen und Spenden.Komorowski hatte mit der Ausarbeitung der Satzung im Mai begonnen. Im November oder Dezember soll diese in der Mitgliederversammlung beschlossen werden.Jetzt heiße es, die Kreisjugendfeuerwehr Greiz so schnell wie möglich im Vereinsregister eintragen zu lassen. Als gemeinnütziger Verein wolle man das Gemeinschaftsleben und die demokratischen Lebensformen unter den Jugendlichen pflegen und fördern. Auslandsfahrten, Begegnungen, Treffen, das Kreisjugendzeltlager, Kreisjungendfeuerwehrtage und Wettbewerbe werden angestrebt. Wichtig sei, die Jugendwehren in ihrer Arbeit zu unterstützen.Gründungsmitglieder der Kreisjugendfeuerwehr sind Uwe Dick (Hohenleuben), Stephan Junghans als Kreisbrandinspektor von Greiz, Mathias Ott (Zeulenroda), Steve Vavrik(Auma), Silvio Knorr (Zeulenroda) und Stephan Schaller (Hohenleuben). Christian Komorowski übernimmt als Kreisjugendwart automatisch den Vorsitz.

Bericht von Maike Scholz / 08.09.15 / OTZ