Kreisjugendfeuerwehr Greiz e.V.

 

Verletzungen in Zeulenroda-Triebes wirklichkeitsgetreu nachstellen

Die Darstellung eines Notfallopfers wurde innerhalb eines Wochenendlehrgangs in der Stützpunktwehr Zeulenroda gelehrt. Das Gelernte wollen die Teilnehmer in Kursen selbst anwenden.

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Aufgrund vieler Nachfragen der Betreuer und Ausbilder der Jugendfeuerwehren des Landkreises Greiz wurde dieser Lehrgang der besonderen Art organisiert, informierte der Kreisjugendfeuerwehrwart Christian Komorowski.

„Insgesamt 14 Teilnehmer der Wehren aus Zeulenroda, Triebes, Pöllwitz, Hohenleuben. Bernsgrün und Greiz Obergrochlitz erweiterten so ihr Wissen. Sie eigneten sich die Vorgehensweise der Gestaltung von Unfallopfern an, die sie bei künftigen Erste Hilfe-Ausbildungskursen anwenden können“, so der Jugendwart. Gut angeleitet wurden sie in Theorie und Praxis von Katrin Fritz und Kathrin Beier von Thüringer DRK-Landesverband aus Erfurt.  „Die Notfalldarstellung ist in der Arbeit des Jugend Rot Kreuzes, des DRK und der Feuerwehren ein wichtiger Bestandteil der Erste-Hilfe-Qualifizierungen und der Übungen“, erklärt Beier. Verfolgt wird das Ziel, Verletzungen wirklichkeitsgetreu nachzustellen. Die Notfalldarstellung fördert das kreative und präzise Arbeiten der jungen Feuerwehrmitglieder.   Am Wochenende wurde Augenmerk gelegt auf die Vorstellung und der Umgang mit den Verbandsmaterialien sowie Sicherheitshinweise und Aufklärung über Gefahrenquellen bei Unfällen aller Art. Besonders interessant für die Lehrgangsteilnehmer war die Grundeinführung in das Darstellen, Schminken von Wunden, Verbrennungen, Gelenkverletzungen und geschlossenen Knochenbrüchen. Jeder konnte selbst Hand anlegen beim Schminken von „Unfallopfern“ mit Schock, Bewusstlosigkeit und Gehirnerschütterung und bedrohlichen Blutungen und vielen weiteren Verletzungen. Viel „Blut“ und jede Menge Verbände waren so im Schulungsraum zu sehen. „Allen Teilnehmern hat diese etwas andere Ausbildung viel Spaß gemacht. Das Gelernte will man nun bei der künftigen Arbeit in den einzelnen Wehren bei den Übungen und bei Schauvorführungen zur Anwendung bringen“, sagte der Kreisfeuerwehrjugendwart.    


Karsten Schoß  /  12.04.16  /  OTZ