Kreisjugendfeuerwehr Greiz e.V.

 

Jugendfeuerwehren im Waldstadion Zeulenroda

Beim Kreisjugendfeuerwehrtag wollen am Samstag 125 Sechs- bis 15-Jährige die Jugendflamme ablegen

Um die Jugendflamme eins zu erlangen, hatten sich am Samstag insgesamt 125 Mitglieder von Jugendfeuerwehren aus dem ganzen Landkreis beim Kreisjugendfeuerwehrtreffen im Waldstadion in Zeulenroda versammelt, um bei einem theoretischen Test und einem praktischen Teil ihr Wissen zu beweisen.

Letzterer bestand aus den Bereichen Knotenkunde und dem Kuppeln und Sichern einer Saugleitung. Es war das erste Mal seit seinem Amtsantritt als Kreisjugendwart, dass die Jugendfeuerwehren aus dem Landkreis an einem zentralen Ort ihre Prüfungen ablegten, sagte Christian Komorowski.

In Zeulenroda-Triebes würden sie sonst einmal jährlich an wechselnden Orten durchgeführt. Zum ersten Mal dabei war die Wehr aus Pölzig. Ein Wermutstropfen blieb für den Kreisjugendwart: „Ich hätte mich gefreut, wenn mehr Jugendfeuerwehren mitgemacht hätten.“ Von den 40 Wehren im Landkreis waren es zehn gewesen.   

Die Jugendfeuerwehren: Zeulenroda (20 Teilnehmer), Berga (4), Rückersdorf (18), Greiz (11), Pölzig (9), Triebes (14), Hohenleuben (10), Langenwolschendorf (15), Bernsgrün (14), Wildetaube (10), Gesamt: 125


Früh übt sich: Tobias Schubert über den Tag der Jugendfeuerwehren des Landkreises

Ich muss dem Kreisjugendwart Christian Komorowski Recht geben. Wenn man bedenkt, dass es am Samstag lediglich ein Viertel der Jugendfeuerwehren aus dem Landkreis geschafft hatten, ins Waldstadion zu kommen, so ist das nicht niederschmetternd aber enttäuschend.

Natürlich weiß ich, dass gerade Ferien und deswegen viele Kinder und Jugendliche mit ihren Eltern verreist sind. Auch ist mir klar, dass die Anreise aus dem nördlichen Landkreis bis nach Zeulenroda nicht die kürzeste ist. Dennoch hätte man der Aktion mehr Beteiligung erwünscht, zumal das Waldstadion auch 100 Kinder und Jugendliche mehr locker hätte fassen können.

Denjenigen, die die Gelegenheit wahrnahmen, muss man Engagement attestieren. Früh übt sich, wer später mal ein Meister sein will und auch Dinge wie Knotenkunde können später einmal Leben retten, so langweilig und unnötig sie jetzt auch scheinen mögen.

Hoffen muss man nur, dass die ganze Ausbildung später nicht anderen Wehren zugute kommt, sondern, dass die jungen Menschen auch die Chance bekommen, sich in den regionalen Wehren zu engagieren, weil sie Ausbildung und Beruf hier finden. Auch wenn die Jugendfeuerwehren überall noch relativ gut besetzt sind, sieht es bei den erwachsenen Einsatzkräften schon ganz anders aus.


10. Juli 2017 / OTZ

 

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